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Rasensportverein Altenburg e.V.

1. Mannschaft

Es brennt noch Licht am Ende der Tabelle. Mit dem 1:1 gegen die Zweitvertretung von Thüringen Weida holte der RSV Altenburg den ersten Punkt der Saison und konnte an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. 

Im Gegensatz zu den letzten Wochen begann der RSV nicht so defensiv, sondern setzte von Anfang an offensive Nadelstiche. 
Die erste halbe Stunde gehörte dem RSV. Allerdings gelang es trotz vieler guter Chancen nicht den Ball im Tor unterzubringen. 
So fand dann Weida besser ins Spiel und hatte ihrerseits gute Chancen in Führung zu gehen. Allerdings fehlte auch hier zunächst das Glück im Abschluss, wodurch zur Pause ein 0:0 stand. 

Nach der Pause machte Weida den besseren Eindruck ohne dabei wirklich zwingende Chancen zu haben. Der RSV tat sich zunächst schwer, war viel mit der Defensive beschäftigt, verteidigte aber dennoch sehr gut. Nach einer guten Stunde war es jedoch soweit. Nach einer langgezogenen Ecke erzielte Weida durch Pechmann die Führung. 
Der RSV zeigte jedoch eine Reaktion und versuchte mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel war nun sehr offen mit vielen Ballbesitzwechseln. Aus dem Spiel heraus fehlte es dem RSV an diesem Tag aber an Abschlussstärke, so musste ein Standard für den Ausgleich her. Per Traumfreistoß erzielte Zwesper in der 75. Minute den verdienten Ausgleich. 
Danach gab es noch einige vielversprechende Chancen auf beiden Seiten. Ein Tor fiel allerdings nicht mehr. 

Somit stand an Ende ein verdienter Punkt für den RSV zu Buche, ein Sieg war an diesem Tag allerdings im Bereich des Möglichen.

Zum Rückrundenstart der Kreisoberligasaison standen für den RSV Altenburg gleich zwei schwere Partien gegen den Tabellenzweiten aus Niederpöllnitz und Zeulenroda vor der Brust. 
Zwar ging der RSV hier leider wieder als Verlierer vom Platz, dennoch zeigten sich besonders defensiv deutliche Verbesserungen im Gegensatz zur Hinrunde. 

Gegen Niederpöllnitz startete man jedoch erstmal denkbar schlecht in die Partie. Bereits nach einer halben Stunde lag man mit 0:4 zurück. Die Abläufe stimmten zu dem Zeitpunkt noch überhaupt nicht, sodass es in diesem Spiel nur noch um Schadensbegrenzung ging. 
Und dies gelang dem RSV sehr gut. Nach dem 0:4 verteidigte man konsequent, womit man den Gegner mit Dauer der Partie zum verzweifeln brachte. So konnte man das 0:4 erfolgreich halten. 
Offensiv konnte man wenig Akzente setzen, hatte jedoch einige wenige Chancen, die man durchaus besser hätte nutzen müssen. 

Gegen Zeulenroda entwickelte sich ein ähnliches Spiel. Defensive Stabilität stand im Mittelpunkt des Spiels des RSV. Und dies gelang über weite Strecken der Partie sehr gut. Man ließ kaum Großchancen der Gegner zu und stand sehr kompakt. Einzig die Entlasstung fehlte fast komplett. Auch hier gelang es noch zu selten Fehler der Zeulenrodaer in gute Chancen zu verwerten. 
Belohnen konnte man sich durch die gute defensive Leistung jedoch nicht, da eine Viertelstunde vor Schluss ein Ball von Zeulenroda mit sehr viel Glück am Ende doch ins Tor kullerte. Der Ausgleich blieb dem RSV am Ende verwehrt. 

Allerdings steht auch in diesem Spiel am Ende eine sehr engagierte Leistung zu Buche, welche Hoffnung für die nächsten Wochen machen.

Bei sehr winterliche Verhältnissen startete der RSV in die Rückrundenvorbereitung. 
Da der Kunstrasen vorerst noch nicht bespielbar ist, musste man auf einen schneebedeckten Hartplatz ausweichen. 

Trotz aller schwierigen Bedingungen konnte man sich über eine sehr positive Trainigsbeteiligung freuen und konnte so das erste Training der Rückrunde mit viel Spaß und viel Biss erfolgreich gestalten. 

Dies ist nur eins von vielen positiven Zeichen, das optimistisch auf das große gemeinsame Ziel blicken lässt, nämlich den schon sicher geglaubten Abstieg mit aller Macht abzuwenden.

Am letzten Spieltag der Hinrunde stand für den RSV Altenburg gegen den FSV Gößnitz nochmal ein wichtiges Spiel gegen der Tabellennachbarn an, bei dem man sich viel vornahm. 
Der RSV brauchte anfangs etwas um in das Spiel hineinzufinden. Die ersten Minuten hatte Gößnitz die ersten Abschlüsse. Nach gut zehn Minuten fand man aber besser in das Spiel und wurde aktiver. In Führung ging jedoch die Gastgeber nach einer guten Viertelstunde durch Köhler. Der RSV ließ sich davon jedoch nur wenig beeindrucken und gestaltete die Partie die erste Hälfte lang ausgeglichen. Große Torchancen ergaben sich jedoch bis zur Pause für beide Seiten quasi kaum. 
Nach der Pause übernahm der RSV weitgehend die Kontrolle und kam nun häufig zu großen Chancen. Die erste Großchance konnte der Gößnitzer Torhüter kurz nach Wiederanpfiff gut parieren. Gößnitz selbst versuchte es in der Phase nach der Halbzeit überwiegend mit Kontern. 
Die Chancen hatte jedoch weiterhin der RSV, konnte diese jedoch nur einmal nutzen. Der vermeintliche Ausgleich wurde jedoch aus unerklärlichen Gründen von den Schiedsrichtern zurückgenommen. Es musste erst ein Elfmeter her, den Zwesper nach einer guten Stunde im Nachschuss verwandelte. 
Doch Gößnitz antwortete sofort. Nach einer undurchsichtigen Schiedsrichterentscheidung nutzte Gößnitz das durcheinander und ging wieder durch Köhler in Führung. 
Danach drückte der RSV wieder auf den Ausgleich, doch der Ball wollte nicht den Weg ins Tor finden. Dem RSV standen heute der Pfosten, die Latte oder man sich selbst im Weg. 
Doch wenn man die Dinger vorne nicht macht, wird man hinten bestraft. Nach einem blitzsauberen Konter erzielte Köhler zehn Minuten vor dem Schluss das vorentscheidende 3:1. Dem RSV gelang es auch danach nicht einen weiteren Treffer zu erzielen. 
So musste man sich wiedereinmal geschlagen geben, obwohl man das Spiel aufgrund einer starken Leistungen hätte für sich entscheiden müssen und bleibt somit in der Hinrunde punktlos.

Der RSV bleibt weiter punktlos. Gegen das Team aus Niederpöllnitz setzte es auswärts eine deutliche 10:0 Niederlage, welche auch in der Höhe an diesem Tag absolut verdient war. 
Eine Woche später traf man zu Hause auf den SV Roschütz. Hier zeigte man, dass man doch noch in der Lage ist mitzuhalten. Zwar stand am Ende eine 1:4 Niederlage zu buche, jedoch hielt man das Spiel lange eng und scheiterte lediglich an sich selbst.

Die Misere des RSV Altenburg hält weiter an. Gegen den Tabellenführer, die zweite Mannschaft des ZFC Meuselwitz, gab es eine 0:6 Heimniederlage. 

Die Vorzeichen waren ziemlich klar. Der punktverlustfreie Tabellenführer traf auf den punklosen Tabellenletzten. Doch anders als in der Vorwoche, wo man beim Stand von 7:0 für Meuselwitz das Spiel abbrechen musste, stemmte sich der RSV gegen den Gegner. 
Meuselwitz begann allerdings wie erwartet von Anfang an druckvoll. Es dauerte nicht lange, da brachte Mohamad die Gäste in der 11. Minute in Führung. Kurz darauf erhöhte wieder Mohamad auf 2:0 (17.). 
Trotz des frühen Rückstandes versuchte der RSV alles das Ergebnis, im Gegensatz zu manch anderem Spiel in dieser Saison, etwas freundlicher zu gestalten. Nach vorne gelang dabei wenig, jeder Vorstoß wurde entweder kurz vor dem Sechzehner von der Meuselwitzer Abwehr oder der Abseitsfahne der Schiedsrichter gestoppt. Defensiv stand man größtenteils stabil, nahm jeden Zweikampf an und wirkte konzentriert. Dennoch gelang es abermals Mohamad etwas glücklich die 3:0 Pausenführung zu erzielen. 

Nach der Pause das gleiche Spiel: Meuselwitz drückte, fand jedoch kaum Lücken. Der RSV kämpfte weiterhin und machte es dem Tabellenführer schwer. Nach 60 Minuten überwand jedoch wieder einmal Mohamad per Schlenzer den Torhüter zum 4:0. Es folgten ein glücklicher Elfmeter in der 73. Minute und ein weiteres Abpraller Tor kurz vor Schluss (88.), welche für den am Ende zu deutlichen 6:0 Entstand sorgten.
Der RSV konnte sich nicht für eine sehr engagierte Leistung belohnen, da auch mehrere fragwürdige Schiedsrichter Entscheidungen gute Möglichkeiten verhinderten und am Ende gar mit einem Platzverweis für den RSV gekrönt wurden.

Nach zuletzt deutlich gesteigerten Leistungen gab es im Spiel gegen Rüdersdorf einen erneuten Dämpfer für den RSV. Zu Hause war es am Ende ein deutliches 1:10. 

Mit Blick auf die Spielerliste vor dem Spiel war jedoch klar, dass es eine erneut schwere Aufgabe wird. So standen dem RSV krankheits- und verletzungsbedingt nur 10 Spieler zur Verfügung. 
Dies machte sich in der ersten Halbzeit deutlich bemerkbar. Nach stabilen Anfangsminuten bekam man durch einen Handelfmeter in der 10. Minute das erste Gegentor. Rüdersdorf versuchte gleich den Druck zu erhöhen, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Der RSV versuchte zwar im Rahmen seiner Möglichkeiten für Entlastung zu sorgen, dies gelang jedoch nur kaum. So schaffte es Rüdersdorf erfolgreich die Lücken in der RSV-Abwehr zu finden und nutzte fast jede Gelegenheit. 
Mit dem Halbzeitpfiff stand somit bereits ein ziemlich deutliches 0:7 zu Buche. 

In der zweiten Hälfte schaltete Rüdersdorf einen Gang zurück. Der RSV stand nun besser, lief die Räume besser zu und kam häufiger in die wichtigen Zweikämpfe. Dennoch erhöhte Rüdersdorf in der 66. Minute auf 0:8. Der RSV versuchte trotzdem weiterhin gegen zu halten und traf gar zum 1:8 durch Schmidt in der 71. Minute. Trotz engagierte Leistung in der zweiten Hälfte wurde es am Ende wieder zweistellig, da Rüdersdorf in den letzten Minuten das Ergebnis auf 1:10 aus Sicht der Altenburger stellte.

Der RSV Altenburg wartet in der aktuellen Kreisoberliga-Saison weiterhin auf den ersten Punktgewinn. Auch gegen den FSV Meuselwitz reichte es am Ende nicht für einen Erfolg. So verlor man auswärts mit 1:4. 

Dabei startete die Partie sehr vielversprechend. Von Anfang an agierte man sehr kompakt und ließ den Gastgeber nicht zum Abschluss kommen. Selber trat man mutig nach vorne auf und zwang die Meuselwitzer zu Fehlern. Aus diesen Fehlern entwickelten sich immer wieder gefährliche Situationen für den RSV, der diese jedoch nicht konsequent nutzte. Dreimal lief man alleine auf den gegnerischen Torhüter zu und nur einmal fand der Ball durch Schmidt in der 27. Minute den Weg zur 1:0 Führung in das Tor. 
Aber auch Meuselwitz hatte teils gute Gelegenheiten, die jedoch immer relativ zufällig entstanden sind. 
So endete die erste Halbzeit mit einer Führung für den RSV, die durchaus höher hätte ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. 
Nach der Pause drehte sich die Partie. Meuselwitz wurde spielstärker und der RSV verfiel in alte Muster. Man kam kaum noch in Zweikämpfe, agierte zu passiv und fand kaum Entlastung. Folglich dauerte es nicht lange bis zum Ausgleich durch Gentzsch in der 53. Minute. Meuselwitz ließ nicht nach und drehte die Partie darauf durch Röhricht nur zehn Minuten später. Danach fing sich der RSV etwas und versuchte die Partie wieder ausgeglichener zu gestalten. Wirklich gefährlich wurde man den Meuselwitzern jedoch nicht wirklich. Gegen Ende ging dem RSV die Kraft aus, wodurch die Meuselwitzer durch zwei Konter kurz vor Schluss den 4:1 Entstand herstellen konnten.
 
Ein Ergebnis, was am Ende deutlich klingt, jedoch die Leistung des RSV, besonders in der ersten Hälfte, nicht widerspiegelt. An diesem Tag wäre deutlich mehr drin gewesen.

Es geht also doch noch, der RSV kann noch gewinnen. Der Weg dahin war aber ein sehr langer, der bis in die Verlängerung führte. Am Ende stand jedoch der erste Sieg der Saison zu Buche und der Einzug in die nächste Pokalrunde. 

Beim Kreisligisten SV Löbichau versuchte man entgegen der letzten Wochen das Spiel aktiv zu gestalten. Dies gelang mal mehr, mal weniger gut. Immer wieder stieß man jedoch über die Flügel durch, verpasste es jedoch trotz teils guter Gelegenheiten in Führung zu gehen. 
In Führung gingen stattdessen die Gastgeber. Per direktem Freistoß aus dem Halbfeld gelang Vetter nach 27 Minuten mit Hilfe des Windes und einem grenzwertigen Einsatz gegen den Torhüter die 1:0 Führung. Dies war eine der nur wenigen Gelegenheiten der Löbichauer in der ersten Hälfte. 
Der RSV versuchte zu antworten, doch das Tor fiel trotz mehrerer langer Druckphasen nicht. So ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Pause 
Nach der Pause ließ der RSV nicht nach. Immer wieder kam man zu guten Gelegenheiten, vergab diese jedoch teils kläglich. Gegen Ende der Partie musste man auch aufpassen nicht in die gefährlichen Konter der Löbichauer zu laufen, die sich ihnen zunehmend aufgrund der offensiveren Ausrichtung des RSV boten. 
Erst kurz vor Schluss fiel der verdiente Ausgleich für den RSV. Nach einem langen Abstoß war L.Cabduleh frei durch und schob in der 87. Minute zum 1:1 ein. Nach dem vermeintlichen Siegtreffer der Löbichau, welcher durch Abseits zurückgenommen wurde, ging es somit in die Verlängerung. Dort hatte Löbichau gleich die erste riesen Chance auf die Führung, diese konnte jedoch vom RSV mit aller Macht verteidigt werden.  
Kurz darauf war wieder L.Cabduleh nach einem Heber über die Abwehr frei durch und erzielte in der 94. Minute das 2:1 für den RSV. Bei diesem Ergebnis blieb es letztendlich, da der RSV weitere Chancen auf die Entscheidung vergab und hinten teilweise mit ein bisschen Glück die Führung bis zum Schluss verteidigen konnte. 

Am Ende also ein verdienter aber auch schwer umkämpfter Sieg, der Auftrieb für die kommenden Ligaspiele geben sollte.

Nach der Derby-Niederlage aus dem letzten Spieltag verlor der RSV beim VFL Gera mit 0:17. 
Dass es schwer wird stand schon von Anfang an fest. So reiste man, ohnehin schon arg ersatzgeschwächt, ohne Wechsler an und musste verletzungsbedingt knapp 70 Minuten in Unterzahl spielen. Dies wirkte sich ohne Zweifel auf das Spiel aus. 
Bereits nach 12 Minuten eröffnete sich der Torreigen. Zur Pause hieß es bereits 7:0 für die Gastgeber. 
Der RSV hatte dem ganzen nichts entgegen zu setzen. In Unterzahl war es fast unmöglich mal für Entlastung zu sorgen. Und defensiv bot man keine Gegenwehr. Jeder Zweikampf ging verloren und jeder umkämpfte Ball landete bei den Gastgebern.  
So sah man quasi machtlos zu wie sich das Ergebnis am Ende auf ein extrem bitteres 0:17 aus eigener Sicht erhöhte. 
Ein Ergebnis was sicherlich für alle Beteiligten ein Grund ist, in den kommenden Spielen etwas mehr Kampfgeist an den Tag zu legen, damit sich ein solcher Spielstand nicht noch einmal wiederholt.

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